The spirit of the valley / Der Geist des Tals / Lo spirito della valle (SCL Tigers in NLA)

SCL Tigers in A

I am so proud that our village has a hockey team that plays in the best league of Switzerland.

That is what I said when I was a little girl. Already then I understood that it can’t be taken for granted that a village club to compete among the best teams. I always compared it to the soccer team which has been far away from the best leagues. I have grown up with a father who has always been passionate about hockey in a village in which this sport has always played a particular role since the foundation of the Schlittschuh-Club Langnau in 1946 which today is known as the SCL Tigers.

It is indeed something unusual that a village club like ours can play among the best teams of the entire country, which usually come from the cities such as Bern, Zurich or Geneva. There is only one other exception: Ambrì. In any case Langnau has something not every club from the city can offer. The Tigers have thousands of fans here in the region who keep being loyal to the club also in the most difficult situations. Indeed it means a lot to many people here, one can say it is the most important thing here in the entire valley where there is no big industry. It is something that holds the people together. Somehow almost every person here in Langnau feels connected to this club – of course not everyone in the same extent. Not everyone goes to the stadium to see every single game of the Tigers, but still some particular feeling is there. Even I have it, despite I have lost my heart to Ambrì more than nine years ago, the only club with a reality which is so similar to the one here in Langnau, which too has that spirit of the valley, just with some different essence which somehow made the difference for me. Nevertheless I have a different relation to the Tigers than to any other team in Switzerland. I remember well the day when I realized that the SCL would be relegated. That was the first time and the last time so far that I have cried for a team which is not mine.

That was two years ago. Since then I saw a team which is working hard to come back, I saw the only team in the whole National League B with such numbers of spectators. Also this time the fans stayed loyal to their club also in these times which were not so simple, which is not a matter of course. The Tigers dominated the NLB for the whole season and demonstrated that it is the NLA where they belong for real.

They also played surprisingly well against Rapperswil, the weakest team of NLA this year which approached step by step what I don’t desire for any team: relegation. The entire village was reunited in some sense of hope and belief. Soon a slogan appeared at different points of the village: from the bridge over the Ilfis to the showcase of the flower shop: Wär nid dra gloubt, isch ke Tiger (Who doesn’t believe in it is no tiger). It is a derivation of the original Wär nid gumpet, isch ke Tiger (Who doesn’t jump is no tiger), which one can often hear at the games in Langnau. And also conversations here in the village often lead to one topic: hockey. The decisive game then was held in Langnau. On this Thursday you could feel the tension everywhere while walking through the village. It was as if you could touch it. Fans walking towards the stadium in swarms, someone even told me that the cars were standing on some of the main roads until the entry to the village. That’s how it must have been like in the already far away glorious times when Langnau was one of the best teams in Switzerland, about which one can read in the chronicles of Swiss hockey. How much I would give to make a time travel to see this atmosphere, the origins of what our hockey is today.

In the end of the day the miracle became reality, after only two years of National League B the SCL Tigers will compete again among the best twelve teams of Switzerland. The pain, which their supporters felt back then, can be left behind and a new adventure can begin. I am looking forward to thrilling games in the Ilfishalle, although that also means new disputes with my father. Welcome back, SCL.

Ich bin so stolz, dass unser Dorf eine Eishockeymannschaft hat, die in der besten Liga der Schweiz spielt.

Das habe ich als kleines Mädchen gesagt. Schon damals war mir bewusst, dass dies keine Selbstverständlichkeit ist, dass ein Dorfklub unter den besten Teams des Landes mitspielen kann. Damals habe ich es immer mit unserer Fussballmannschaft verglichen, das von besten Ligen immer weit entfernt gewesen ist. Ich bin mit einem Vater aufgewachsen, der immer eine Leidenschaft für Hockey gehabt hat – in einem Dorf, in dem dieser Sport seit der Gründung des Schlittschuh-Clubs Langnau, der heute als SCL Tigers bekannt ist, immer eine besondere Rolle gespielt hat.

Es ist in der Tat etwas Ungewöhnliches, dass ein Dorfklub wie unserer unter den besten Teams der ganzen Schweiz zu finden ist, welche grösstenteils aus Städten wie Bern, Zürich oder Genf kommen. Der ist nur eine weitere Ausnahme: Ambrì. Auf jeden Fall hat Langnau etwas, was nicht jeder Klub aus der Stadt bieten kann. Die Tigers haben tausende Fans hier in der Region, die dem Klub die Treue halten – auch in den schwierigsten Situationen. Tatsächlich bedeutet der SCL vielen Menschen hier viel, man kann sagen, es sei die wichtigste Sache hier im ganzen Tal, in welchem es keine grosse Industrie gibt. Es ist etwas, das die Leute zusammenhält. Irgendwie fühlt sich beinahe jede Person hier in Langnau mit diesem Club verbunden – natürlich nicht jeder im gleichen Ausmass. Nicht jeder geht ins Stadion, um jedes einzelne Spiel der Tigers zu sehen, aber trotzdem ist ein besonderes Gefühl da. Sogar ich habe es, selbst wenn ich vor bereits mehr als neun Jahren mein Herz an Ambrì verloren habe, den einzigen Klub mit einer ähnlichen Realität wie diejenige hier in Langnau, der auch diesen Geist des Tals in sich trägt, einfach mit einer gewissen Essenz, die für mich den Unterschied gemacht hat. Nichtsdestoweniger habe ich eine andere Beziehung zu den Tigers als zu jeder anderen Mannschaft in der Schweiz. Ich erinnere mich noch gut an jenen Tag, als ich begriffen hatte, dass der SCL absteigen würde. Das war das erste und bisher letzte Mal, dass ich wegen einer Mannschaft geweint habe, die nicht meine eigene gewesen ist.

Das war vor zwei Jahren. Seit damals habe ich ein Team gesehen, dass hart daran gearbeitet hat, um zurückzukehren. Ich sah die einzige Mannschaft in der ganzen National League B mit solchen Zuschauerzahlen. Auch diesmal blieben die Fans ihrem Klub treu, auch in diesen Zeiten, die nicht so einfach waren, was keine Selbstverständlichkeit ist. Die Tigers dominierten die NLB während der ganzen Saison und machten deutlich, dass die NLA dort ist, wohin sie wirklich gehören.

Sie spielten auch überraschend gut gegen Rapperswil, das schwächste Team der NLA dieses Jahres, welches sich Schritt für Schritt dem näherte, was ich keinem Klub wünsche: dem Abstieg. Das ganze Dorf war vereint in einem gewissen Gefühl von Hoffnung und Glauben. Bald tauchte ein Slogan überall im Dorf auf, von der Brücke über die Ilfis bis zum Schaufenster des Blumenladens: Wär nid dra gloubt, isch ke Tiger (Wer nicht daran glaubt ist kein Tiger). Es ist eine Ableitung von Wär nid gumpet, isch ke Tiger (Wer nicht hüpft, ist kein Tiger), das man an den Spielen hier in Langnau oft hören kann. Und auch die Gespräche hier im Dorf führten oft zu einem Thema: Hockey. Das entscheidende Spiel fand dann in Langnau statt. An diesem Donnerstag konnte man die Spannung überall fühlen. Es war, als könnte man sie anfassen. Die Fans liefen in Scharen Richtung Stadion, jemand erzählte mir sogar, dass Autos auf den Hauptstrassen bis um Ortseingang stünden. So muss es gewesen sein in den glorreichen Zeiten, als Langnau zu den besten Mannschaften der Schweiz gehörte, worüber man in den Chroniken des Schweizer Hockeys lesen kann. Wie viel würde ich geben, um eine Zeitreise machen zu können, damit ich diese Atmosphäre fühlen, die Ursprünge dessen, was unser Hockey heute ist, sehen könnte.

Am Ende des Tages wurde das Wunder Realität, nach nur zwei Jahren Nationalliga B werden die SCL Tigers wieder zu den zwölf besten Teams der Schweiz gehören. Der Schmerz, den ihre Anhänger damals gefühlt haben, können sie nun hinter sich lassen und ein neues Abenteuer wird beginnen. Ich freue mich schon auf spannende Spiele in der Ilfishalle, auch wenn das auch neue Streitigkeiten mit meinem Vater mit sich bringt. Willkommen zurück, SCL.

Sono così orgogliosa che il nostro villaggio abbia una squadra di hockey che gioca nella lega migliore della Svizzera.

Questo è ciò che ho detto quando ero una bambina. Già quella volta mi ero resa conto che non si tratta di una cosa ovvia che una società di villaggio possa giocare contro le squadre migliori della Svizzera in Lega Nazionale A. Quella volta l’ho sempre paragonato con la nostra squadra di calcio che è sempre stata lontana dalle leghe migliori. Sono cresciuta con un padre che ha sempre avuto una passione per l’hockey, in un villaggio nel quale questo sport, ha sempre rivestito un ruolo particolare da quando nel 1946 è stato fondato lo Schlittschuh-Club Langnau che oggi conosciamo come SCL Tigers.

È davvero qualcosa d’insolito che una squadra di un villaggio come Langnau militi tra le squadre migliori del paese come Berna, Zurigo o Ginevra, ovvero le squadre delle città. Qui c’è solo un’altra eccezione: l’Ambrì. In ogni caso il Langnau ha qualcosa che non ogni società di città può offrire. Hanno migliaia di tifosi qui nella regione che restano fedeli al club anche nelle situazioni più difficili. In effetti significa tanto a tante persone qui, si può dire che è la cosa più importante in tutta la valle dove non c’è un’industria grande. C’è qualcosa che tiene unita la gente. In qualche modo quasi ogni persona qui a Langnau si sente legato a questa società – naturalmente non ognuno nella stessa dimensione. Non ognuno va allo stadio a vedere ogni singola partita dei Tigers, ma lo stesso c’è questo sentimento particolare. Pure io ce l’ho, anche se l’Ambrì mi ha rubato il cuore più di nove anni fa, l’unica squadra con una realtà simile a quella qui a Langnau, che ha anche questo spirito della valle, semplicemente con un’essenza diversa che in qualche modo ha fatto la differenza per me. Ciò nonostante ho una relazione diversa con i Tigers rispetto ad ogni altra squadra in Svizzera. Ricordo bene quel giorno quando mi sono resa conto che stava per essere relegato. È stata la prima e finora anche l’ultima volta che ho pianto per una squadra che non è la mia.

Questo è stato due anni fa. Da questo punto ho visto una squadra che lavorava duramente per ritornare, ho visto l’unica squadra in National League B con numeri di spettatori così alti. Anche questa volta i tifosi sono rimasti fedeli alla loro società, anche in quei tempi che così facili non erano, questo non è un’ovvietà. I Tigers hanno dominato la NLB per tutta la stagione e hanno dimostrato che è la NLA dove appartengono davvero.

Hanno giocato sorprendentemente bene anche contro il Rapperswil, la squadra più debole della NLA di quest’anno, che si avvicinava passo per passo a ciò che non desidero per nessuna squadra: la relegazione. Tutto il villaggio era unito in un certo senso di speranza e fede. Presto appariva un slogan in tutto il villaggio, dal ponte sull’Ilfis alla vetrina del negozio di fiori: Wär nid dra gloubt, isch ke Tiger (Chi non ci crede non è una tigre). È una deviazione del Wär nid gumpet, isch ke Tiger (Chi non salta non è una tigre) che si può sentire spesso alle partite a Langnau. E anche le conversazioni qui nel villaggio conducevano spesso ad un tema: hockey. La partita decisiva poi aveva luogo a Langnau. Quel giovedì si poteva sentire la tensione ovunque passeggiando per il villaggio. Era come se si potesse toccarla. I tifosi andavano a sciami allo stadio, qualcuno quella sera mi ha detto pure che le macchine erano ferme sulle strade principali fino all’entrata al villaggio. È così che dev’essere stato nei tempi gloriosi ormai lontani quando il Langnau era una delle squadre migliori del paese, quando hanno pure vinto il campionato, i tempi sui quali si può leggere nelle croniche dell’hockey svizzero. Quanto darei per poter fare un viaggio nel tempo per sentire quest’atmosfera, per vedere le origini di ciò che è il nostro hockey oggi.

Alla fine del giorno il miracolo è diventato realtà, dopo solo due anni di National League B, i SCL Tigers apparterranno di nuovo alle dodici squadre migliori della Svizzera. Il dolore che i loro sostenitori hanno sentito quella volta ora lo possono lasciare dietro se e una nuova avventura può cominciare. Io non vedo l’ora di nuove partite avvincenti nell’Ilfishalle. Bentornato, SCL.

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